Springer Spaniel

Jahresrückblick 2020: Durchstarten – trotz Hindernissen

Was für ein Jahr – 2020 verdient es, einen Jahresrückblick zu bekommen! Und ich freue mich, heute meinen persönlichen Blick auf dieses Jahr mit Euch zu teilen. Nehmt Euch eine Tasse Tee, macht es Euch gemütlich, denn da dieses Jahr so besonders war, gibt es auch viel zu berichten.

Mein Motto 2020: Durchstarten

Um das Motto zu erläutern, muss ich kurz schildern, wo ich 2019 stand. Durch den Jobverlust in 2017 aus gesundheitlichen Gründen konnte ich mich die letzten Jahre dem widmen, was mir Spaß machte. Ich schrieb wissenschaftliche Fachartikel über chemische Mischmethoden oder biologische Themen und begann parallel eine Autorenausbildung im Schreibhain in Berlin, begleitet von der wundervollen Astrid Ule, mein Schreibcoach. Ich wollte mir meinen Traum vom ersten Roman erfüllen.

Das Jahr 2019 war von Reisen geprägt und unserer zerissenen Familie. Unsere beiden Kinder waren auf dem amerikanischen Kontinent , und wir nutzten die frei gewordene Zeit, um sie zu besuchen, oder selbst zu reisen. Zwischen Segeltörns, Wochenendausflügen und langen Aufenthalten in unserem Ferienhaus in Holland fiel es mir schwer, mein Roman-Projekt voranzutreiben. Dieses unruhige Leben machte mir konzentrierte Arbeit an einem guten Roman unmöglich. Somit hatte ich für 2020 ein großes Ziel: Ich wollte mein Buch endlich fertig schreiben und veröffentlichen. Gleichzeitig reizte mich der Gedanke, über das Leben nach Krebs zu schreiben, einen Blog zu gründen. Denn ich fühlte mich mittlerweile so gut wie über den Berg. Warum nicht anderen Menschen in ähnlicher Situation mit meinen Erfahrungen helfen?

Durchstarten – mein Wunsch in 2020

So gab es eine ganze Reihe still mit mir selbst vereinbarten Ziele für das Jahr 2020. Hier ist die ganze Liste, und was daraus geworden ist:

  • Mein Buch fertigstellen -✔ Darüber freue ich mich ganz besonders!
  • Meinen Blog zum Thema Knochenmarktransplantation und Leben nach Krebs gründen – ja, sonst wäret Ihr alle nicht hier! ✔
  • Einmal wieder richtig Karneval feiern – das hat so richtig Spaß gemacht ✔
  • Segeln auf unserem Laser lernen – x Hier muss ich eindeutig verneinen. Ich habe leider meine Komfortzone nicht verlassen und bin mit unserem kleinen Opti gesegelt.
  • Mit unserem Hund Sammy, der sehr krank war, so viel Zeit wie möglich zu verbringen und diese ihm so angenehm wie möglich machen – ✔

1. AbschiedMein Seelenhund:

Warum ist das erste Thema mein Hund? Weil ich seit meiner Transplantation vierbeinige Begleiter habe. Sie haben mir geholfen, wenn es mir schlecht ging, mir meine Sorgen genommen, und mich zum Lachen gebracht. Und weil das Jahr 2020 verdammt schlecht begann, so als wolle es mir schon von Anfang an klarmachen, dass es ein paar HIndernisse mitbringen würde.

Unser Sammy, mein Berner Sennenhund, der in 2017 als Welpe zu uns kam, bekam in 2019 gesundheitliche Probleme. Die Tierärztin diagnostizierte schon im Februar des letzten Jahres eine Niereninsuffizienz, die recht häufig bei Bernern auftritt. Mit ihrer Hilfe hat Sammy das letzte Jahr gut geschafft – dennoch: ich wusste die ganze Zeit, dass seine Tage gezählt sind. Nach Weihnachten baute er physisch ab. Seine Nierenwerte verschlechterten sich wieder, und am 19. Januar musste er über das Wochenende in die Tierklinik. Die Ärztin wollte ihn noch einmal mit Infusionen aufpäppeln. Als ich ihn Montags abholen durfte, war sein Zustand nicht viel besser.

Sammy mein Seelenhund
Sammy, 3 Monate alt
Berner Sennenhund 3 Jahre
Sammy, 2019

Der 23. Januar: mein schlimmster Tag des Jahres

Die Ärztin und ich tauschten nur einen Blick aus, dann wusste ich Bescheid. Sie gab ihm Schmerzmittel und Cortison und ich durfte ihn noch einmal für zwei Tage mit nach Hause nehmen. Mein Mann war zum Skifahren in Österreich, aber meine Kinder waren bei mir. Wir kuschelten den ganzen Nachmittag mit ihm, und er hatte sogar aufgrund der Medikamente wieder Spaß, mit uns zu spielen. Die letzte Nacht schlief ich mit ihm im Wohnzimmer, kauerte mich auf dem Parkett mit einer Decke neben seinen warmen, zitternden Körper. Wir schliefen beide schlecht. Dennoch – es war unsere Nacht.

Am nächsten Morgen fuhr ich mit meinem Sohn und unserem Bären wieder in die Klinik. Wir wussten, wir hatten Sammy noch ein wunderbares Jahr bereitet, er hatte ein tolles Leben bei uns gehabt, und es war nun Zeit für uns, ihn gehen zu lassen. Sammy schlief mit einem tiefen Seufzer in unseren Armen ein.

Ich war froh, dass mein Sohn bei mir war. Die Tage danach waren furchtbar. Jeder, der schon einmal ein Tier hat gehen lassen müssen, weiß, was ich meine. Die Leere des Hauses, das Hundekissen mit seinen Haaren noch darauf, die Hundeknochen, die ich noch Tage später im Garten fand. Ich glaube, Ihr versteht mich, wenn ich schreibe, dass es immer noch weh tut, wenn ich an den großen schwarzweißen Teddybär denke, mit den nougatfarbenen Augenbrauen und den großen Tatzen. Sammy war meine Stütze in Tagen gewesen, an denen es mir nicht gut ging. Es war das tröstlichste, was ich mir vorstellen konnte, mein Gesicht in seinem dichten, warmen Fell zu drücken – es hat alle Sorgen klein werden lassen.

Was kann man von einem Jahr halten, das mit dem für mich persönlichen Super-GAU beginnt, mit dem Verlust meines Seelenhundes? Eigentlich nicht viel. Ich bin zum Glück nicht abergläubisch oder betrachtete es als schlechtes Zeichen. Dass im Januar schon von einem Virus in Asien gesprochen wurde, der Menschenleben kostete, tangierte mich noch peripher. Es war ja so weit weg und so wirklich viele Landesgrenzen dazwischen (als ob ein Virus vor Grenzen halt machen würde…).

2. Durchstarten – Meine erste Reise nach Südafrika

Südafrika? In 2020?

Ja, Du hast richtig gelesen. Ich war in diesem Jahr mit meinem Mann zwei Wochen in Südafrika, und zwar Anfang Februar. Zu diesem Zeitpunkt grassierte das Coronavirus in Asien, unsere Freunde fuhren reihenweise zum Skifahren nach Ischgl, und am Flughafen in Frankfurt zeigte ich lächelnd auf andere Passagiere mit Mundschutz: „Guck mal, die kommen bestimmt aus China.“

Mundschutz Februar 2020
Menschen mit Mundschutz waren im Februar noch ungewohnt

Wir folgten mit dieser Reise einer persönlichen Einladung von lieben, guten Freunden, die sich dort gut auskennen und den ganzen Februar im Südwesten des Landes verbrachten. Für mich ist das Reisen aufgrund meiner Immunsuppression immer ein kleines Abenteuer. Exotische Länder darf ich aus medizinischen Gründen gar nicht bereisen, somit war ich bezüglich Südafrika skeptisch. Südafrika ist weitestgehend malariafrei, hat eine gute Infrastruktur, und der medizinische Standard in den Großstädten, in deren Nähe wir uns weitestgehend bewegt haben, ist sehr hoch. Als auch meine Ärzte grünes Licht für mich gaben, begannen wir freudig, diese Reise vorzubereiten.

Vor dem Hintergrund, dass vor ein paar Tagen mein vierbeiniger Begleiter gestorben war, fehlte mir anfangs die Motivation, im Februar die Sommersachen einzupacken und mich auf eine Reise auf einen anderen Kontinent einzulassen. Die heißen Temperaturen und die Townships in der Nähe des Flughafens in Kapstadt ließen mich zunächst sehr fremd fühlen in diesem Land.

Unsere Reise ging von Kapstadt direkt in die Whinelands, von dort mit dem Mietwagen nach Stellenbosch, und einen Tag später an das Cap Alguhas, wo wir mehrere Tage mit unseren Freunden verbrachten. Danach fuhren wir ein Stück Richtung Norden in einen kleinen Safaripark, Sanbona, und über Franchhoek langsam wieder zurück nach Kapstadt.

Die Reise durch dieses Land war etwas ganz Besonderes- sehr bald war ich fasziniert von dem Licht, von der Sonne, den Farben und der weite Südafrikas. Es gab Tiere, die ich noch nie gesehen hatte, Landschaften, die ich am liebsten in meine Fotokamera hineingebrannt hätte um sie in meinen Gedanken mitzunehmen in unser graues Europa und wundervolle Momente im Sonnenuntergang, mit Meerblick und einem kühlen Glas Wein..

Mein Traum geht in Erfüllung: Auf Safari in Afrika

Das Highlight für uns beide, für meinen Mann und mich, war der dreitägige Aufenthalt in der Sanbona Lodge. Hier sollte sich mein großer Traum erfüllen: Einmal Afrikas Tiere in freier Wildbahn erleben. Während ich beispielsweise in den Krüger-Nationalpark nicht reisen darf, ist Sanbona malariafrei.

Girafffe in Südafrika
Ist sie nicht ein sanftes Wesen – die afrikanische Giraffe?

Die Lodge, in der wir wohnten, war sauber, luxuriös, mit freundlichem Personal und lag mitten in der Savanne. Von unserem Schlafzimmer aus hatten wir direkten Blick auf ein kleines Wasserloch – es war tatsächlich so, wie man es in manchen Filmen sieht. Die Safaris gingen morgens früh um 5 Uhr los, wir hatten nicht nur das Glück einer kleinen Gruppe zusammen mit einer vierköpfigen französischen Familie sondern auch die beste Rangerin, die ich mir vorstellen konnte. Lisa kam von einer südafrikanischen Farm, steuerte den kleinen offenen Jeep mit absoluter Sicherheit über die Trampelpfade der Elefanten und erzählte wie ein Wasserfall über Pflanzen, Vegetation, Vögel, Nilpferde und Elefanten. Ich saß mit meinen drei Fleecejacken übereinander auf dem harten Autositz und hörte mit offenem Mund zu.

Auge in Auge mit den Tieren

Drei Tage schaukelte Lisa uns durch die Wildnis. Und es war wild- wirklich. Am zweiten Morgen kamen wir an einem Wasserloch vorbei, an dem zwei Elefantenkühe tranken. Lisa jubelte von weitem, als sie sie erblickte und steuerte mit dem Auto nahe an den Brunnen. Die eine der Elefanten drehte sich um und kam zunächst langsam, dann etwas schneller, zuletzt sehr schnell (!) auf unseren Jeep zu. Vor Schreck habe ich im letzten Moment aufgehört zu filmen. Es war mucksmäuschenstill im Jeep. Lisa sah der Elefantin sekundenlang ins Angesicht, drohte mit der Faust, und der Dickhäuter sah im letzten Moment ein, dass es nicht sinnvoll wäre, unser Auto aus dem Weg zu räumen (was er mit Leichtigkeit gekonnt hätte).

Es war der Moment in meinem Leben, in dem ich in das Gesicht der Wildnis blickte. Tiefe Ehrfurcht erfasste mich und überkommt mich immer noch, wenn ich an diesen Augenblick denke. Wir sind die Eindringlinge für diese Lebewesen. Wir Menschen gehören nicht in den Lebensraum dieser Tiere, und sie haben ein Recht darauf, böse auf das schäbige, olivgrüne Gefährt zu sein, dass sich in ihren Weg stellt. Mit Tränen in den Augen vor Glück und Demut fuhren wir an diesem Morgen weiter auf unserem Pfad durch die Welt der großen, wilden Tiere.

Ich bin so glücklich darüber, dass ich diese Reise machen konnte. Es ist eines der größten Geschenke des Jahres 2020, nach vielen Jahren Einschränkungen dieses Land ein bißchen kennengelernt zu haben. In den letzten Tagen in der wundervollen Hauptstadt Kapstadt haben mein Mann und ich uns geschworen – wir kommen wieder. Wir wissen nur noch nicht, wann….

Tafelberg Kapstadt
Hoch oben über Kapstadt – dem Himmel sehr nah

3. Durchstarten als Autorin

Mein Ziel, mein Manuskript mit dem Titel „Annas Blut“ in diesem Jahr fertig zu stellen, erreichte ich im Frühjahr. Mein Weg dorthin hat drei Jahre gedauert, aber ich wollte nicht aufgeben. Die Suche nach einem Verlag fiel leider genau in die Zeit des Lockdowns und der Absage der Leipziger Buchmesse. Dementsprechend schwierig war es, hier eine gute Möglichkeit zu finden. Erst im September bekam ich die Zusage eines Verlages in Berlin. Was für ein Gefühl!

Um was für ein Buch handelt es sich hier? Es ist die Geschichte einer lebenslustigen Frau, die durch eine Leukämie und die nachfolgende Knochenmarktransplantation aus ihrem geliebten, hektischen Leben gerissen wird, und es schafft, sich dorthin wieder zurück zu kämpfen. (Kommt Euch das bekannt vor? Dazu gleich mehr…)

Es war das anspruchsvollste, was ich je gemacht habe. 300 Seiten, ein Handlungsstrang, verschiedene Nebenstränge, Sprache, die Emotionen überträgt, Spannung erzeugt, und alles am Ende zu einem guten Schluß zusammen führen, ohne etwas zu vergessen. Aber es hat mich süchtig gemacht. Es gibt Szenen, bei denen ich nicht mehr genau weiß, was Fiktion ist, und was ich davon selbst einmal erlebt habe.

Aber: Meine Protagonistin Anna ist nicht Annette. Ich habe eine neue Figur erschaffen, sie in eine ganz andere, fremde Welt hineingesetzt und sie laufen lassen. Mit einem ähnlichen Schicksal wie ich es hatte, aber mit ihrer ganz eigenen anderen Art damit umzugehen. Von den Figuren in Annas Umfeld ganz zu schweigen. Mein Mann legt übrigens großen Wert darauf, dass er nicht der Ehemann in der Geschichte „Annas Blut“ ist. Wenn Ihr das Buch lest, wisst Ihr, warum. :-)

Viel mehr möchte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten. Wenn es Euch interessiert, findet Ihr in Zukunft auf diesem Blog noch mehr Hinweise, wie das Buch entstanden ist, wie es letztendlich gedruckt aussieht, und natürlich, wo man es bekommt. Ich freue mich total, dass ich diese Geschichte nun endlich bald loslassen kann, in die Öffentlichkeit hinaus. Denn, es ist eine Mutmach-Geschichte, eine Geschichte, die mitreißen soll und aufzeigt, dass man nicht aufgeben soll, auch wenn das Tal, in dem man steckt noch so tief ist!

4. Mein Blog – Online durchstarten

Ich hatte schon sehr lange den Aufbau eines Blogs zum Thema KMT auf meiner Todo-Liste stehen. Im März wollte ich mit einem Volkshochschul-Kurs starten. Tja, März… Ihr ahnt es schon, da kam dieser Lockdown. Ich begann im Internet zu suchen, stieß auf Janneke Duijmaier mit ihrem Blog Blogyourthing, und folgte einem wunderbaren Webinar zum Thema Blog erstellen. Ich meldete mich in der Gruppe von Janneke an und arbeitete ich mich durch die verschiedenen Tutorials, lernte WordPress kennen (und sogar einigermaßen lieben) und im Mai ging der Blog online.

So sah mein Blog im Sommer noch aus.

Ich muss gestehen, ich wurde richtig süchtig nach diesem Blog. Ein Redaktionsplan wurde erstellt, im Laufe der Zeit das Theme angepasst und die Startseite verbessert, und immer wieder kamen mir Ideen für tolle Themen.

Weil es mich sehr beschäftigte, nahm ich eine Kategorie „Coronavirus & Risikogruppe“ mit in das Menu. Ich fand es wichtig, zu diesem brennenden Thema zu recherchieren und auf die besonders schwierige Situation von Menschen wir mir, (mit Immunsuppression) aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang schrieb ich im November den Artikel über den Wirkmechanismus des Biontech Impfstoffes. Mein Ziel war es, die wissenschaftlichen Hintergründe in verständlicherer Form preiszugeben, als was die Nachrichtenagenturen zu dieser Zeit taten. Der Impfstoff-Artikel wurde innerhalb von 4 Tagen über 400 mal angeklickt. Ich bekam außerhalb der Kommentare auf diesem Blog viele E-mails, auf der Straße wurde ich von Bekannten angesprochen, die sich für die Informationen in dem Artikel bedankten.

Corona Impfstoff
Das Beitragsbild zum Corona-Impfstoff Artikel

Ich bleibe bezüglich Corona-Impfstoff weiter am Ball. Gerade heute noch habe ich mit meinem Arzt, mein Kardiologe, über die Corona-Situation für Risikopatienten gesprochen. Er bat mich, die Zuversicht über den neuen Impfstoff zu multiplizieren, das Wissen zu verbreiten, damit die Menschen verstehen, dass die Impfung eine große HIlfe für uns sein wird. Vielleicht verstehen viele unter uns bald: Wenn wir uns nicht impfen lassen, ändern wir nichts an unserer SItuation in der Gesellschaft – dann sitzen wir noch in fünf Jahren hier mit Mundschutz und Kontaktverboten.

Mein Online Leben war abwechslungsreich und herzlich

Es ist erstaunlich, wie viele nette Kontakte ich über das Bloggen und über die dazugehörigen Sozialen Medien gewonnen habe. Eine Gewinn für mich, der Gold wert war in den Zeiten der Isolation. In Jannekes Blogothek hatten wir regelmäßig Zoom-Konferenzen, und Workshops. Es war und ist schön Silke Schönweger und Nella von Nellas Zellenkarussell dort zu treffen. Seitdem ich blogge, folge ich auch anderen Blogs, die mir verschiedene Themen eröffnen, die mein Leben erleichtern. Eine davon ist Margarethas Blog, mit der ich mich sehr verbunden fühle, obwohl wir uns noch nie persönlich gesehen haben (das werden wir irgendwann einmal ändern :-) ). So ist mein Online Leben sehr bunt und lebhaft geworden, auch durch Gruppen von Gleichgesinnten, wie die von Anna Koschiniski zum Thema Bloggen, und die Gruppe der Krebsblogger Yeswecan!cer und Cancer Unites.

5. Meine neue Aufgabe

Mein Jahr hat noch etwas Spannendes für mich gebracht – eine Aufgabe, mit der ich niemals im Leben gerechnet hätte. Als Diplom Biologin habe ich hauptberuflich über 25 Jahre in der Pharma-Industrie im medizinisch-wissenschaftlichen Bereich gearbeitet. Nachdem ich in 2017 dort aufgehört hatte, habe ich die Biologie nurmehr im Hinterkopf gehabt. Ich war zufrieden mit dem, was ich tat – dennoch, irgendwie fehlte mir etwas.

Ich werde gebraucht – als Dozentin für Biologie

Mitte März, mitten im Lockdown bekam ich eine Anfrage einer Freundin, ob ich nicht einspringen könnte als Biologie-Lehrerin für die Auszubildenden im Klinikum Aachen. Ich hielt das erst für einen lustigen Scherz – ich und Lehrerin. Ich wusste, dass ich sehr viel Fachwissen habe, aber meine pädagogische Erfahrung bewegt sich Richtung Null. Dennoch: es reizte mich, wieder mit meinen Lieblingsfach zu tun zu haben. Wieder zu präsentieren, wieder wissenschaftliche Vorgänge anschaulich darzustellen. So sagte ich ja, und mein Zeitplan wurde mir für den Beginn des Semesters Oktober bis April 2021 aufgestellt.

Lehrer in der Schule
Als Lehrerein noch einmal durchstarten…

Ich fand es reizvoll, weil ich wusste, dass ich mich dadurch weiterentwickeln würde. Vorträge halten – das kannte ich aus 26 Berufsjahren in der Industrie. Aber mit jungen Menschen arbeiten, und ihnen Wissen so zu vermitteln, dass sie es nicht nur verstehen, sondern vielleicht auch einen Teil meiner Begeisterung für dieses Fach Biologie zu entwickeln, das war neu.

Back to the roots – die Naturwissenschaften, meine Leidenschaft über Jahre

Den Sommer lang bereitete ich die Vorlesungen vor und verwirklichte mich in Zellbiologie, Mitosezyklen, Bakterien-DNA. Es war wie „back-to-the-roots“ – viele Deja-vus habe ich erlebt und mich gerne an meine Studentenzeit erinnert, in der ich das Wissen über das menschliche Leben, und auch das der Mikroorganismen aufgesaugt habe wie eine warme Tasse Schokolade mit einer Extra-Portion Sahne darauf.

Biologie Einführung
Meine Einführungsfolie für die Studenten

Der Arbeitsaufwand für die Vorbereitung war immens – dagegen die Stundenzahl, die ich zu unterrichten habe, überschaubar. Ich habe Freude daran, in Themen wie Gentechnologie, Impfstoff-Herstellung und das menschliche Immunsystem hineinzutauchen und lerne viel dabei. Unter anderem auch, dass Schüler im Alter von 19 bis 22 Jahren nicht einem Redeschwall von 90 Minuten gebannt folgen können. Auch wenn ich selbst noch so begeistert von der Materie bin.

6. Was Corona für mein Jahr 2020 bedeutete

Tja, Corona. Um dieses Thema habe ich lange einen Bogen gemacht, weil schon so viel darüber geschrieben worden ist, soviel lamentiert, soviel untersucht, und ich selbst habe sehr viel darüber nachgedacht. Wie soll man all diese Gedanken sortieren?

Ich habe im März recht schnell verstanden, was Corona für mich bedeutet. Ich bin eine Risikopatientin der ersten Kategorie. Wenn ich dieses Virus bekomme, habe ich die Eintrittskarte für die Intensivstation. Mein Immunsystem ist medikamentös seit 9 Jahren supprimiert (unterdrückt), und kämpft auch mit einer normalen Erkältung wesentlich länger, als das eines normalen Menschen. Ohne Antibiotika überstehe ich kaum einen grippalen Infekt im Winter. Wie sollen meine T-Zellen dann mit diesem Virus fertig werden?

Dies wurde mir sehr schnell im März bewusst, als die Zeitungen voll von Schlagzeilen waren. Warum hatte ich mich in den ersten beiden Monaten des Jahres eigentlich so sicher gefühlt? Wie konnte ich so naiv sein, dass die Infektion an den Grenzen von Asien nach Europa halt macht? Zu Beginn des Lockdowns hatte ich Probleme einzuschlafen. Immer wieder schaltete ich das Licht an, suchte nach neuen Erkenntnissen in den Nachrichten, las Artikel über die Übertragungswege, reflektierte die Infektionszahlen. Ein klassischer Fall von „Sich-verrückt-machen“.

Infektionszahlen Corona 2020
Die Infektionszahlen haben mir Angst gemacht

Angst und Sorge vor dem Virus

Dann befragte ich meinen Arzt in der Klinik. Er beruhigte mich allein dadurch, dass er mir eine genaue Direktive gab, für den eventuellen Infektionsfall. Wo soll ich hin, bei wem muss ich mich melden, wie verhalte ich mich. Somit konnte ich meine Sorgen loslassen. Wir besprachen in der Familie Verhaltensregeln, wir hielten Abstand voneinander und blieben zuhause. Wir besonnen uns auf das Schöne, was wir haben – ein großes Haus in der Nähe zum Wald, einen Garten, eine Familie, und viele Zimmer in diesem Haus, in dem sich jeder von uns zurückziehen konnte.

Mein Mann baute mir eine Corona-Schutzscheibe, die wir fortan auf dem Esstisch stehen hatten. Es war eine kleine Beruhigung für mich und leistete uns gute Dienste, wenn beispielsweise eine Nachbarin vorbei kam, nur kurz, um etwas vorbei zu bringen. Dann saß ich am einen Tischende, sie am anderen, und dazwischen die Plexiglas-Scheibe, so wie im Supermarkt. Die Scheibe ist nicht schwer zu bauen, solltest Du Dich für eine solche Scheibe interessieren, so kannst Du die Bauanleitung hierfür als pdf herunterladen. Alles, was Du dafür tun musst, ist, Dich für meinen Newsletter anzumelden.

Unsere Corona-Plexiglasscheibe für meinen Schutz

Schutzscheibe gegen Corona selber bauen
Dies ist Variante 1, sehr einfach nachzubauen
So sieht die Bauanleitung aus – melde Dich für den Newsletter an und lade sie Dir herunter.
einfache Bauanleitung für eine Plexiglasscheibe
Diese Variante steht etwas stabiler auf unserem Tisch

Wie fühlte ich mich im Laufe der Monate? Ich vermisste die täglichen Begegnungen, auch wenn ich diesen Zustand aus meiner schlimmsten Zeit nach der Transplantation kenne. Am meisten fehlte mir die Struktur des Tages. Keine Schule, keine Arbeit, kein Hund.

In den nächsten Monaten habe ich Stück für Stück an diesen Schrauben gedreht, und mich auf das besonnen, was mir Spaß macht. ich suche mir etwas, was ich schon lange tun wollte (und was nicht Aufräumen heißt). Schreiben, mich weiterentwickeln und etwas Neues lernen. So hat die Entwicklung meines Blogs mich komplett durch die ersten Monate des Lockdowns gezogen, ja, wenn ich es überlege, sogar durch das ganze Corona-Jahr 2020.

Ich holte meine Nähmaschine wieder heraus und nähte Mundschutzmasken. Ich wollte etwas dazu beitragen, dass andere Menschen sich schützen. Den Lockdown ein kleines wenig erleichtern. Täglich ratterte die Maschine, das Geräusch und das Tun beruhigte mich und ich war stolz, wenn wieder eine Freundin ein Bündel Masken an der Tür abholte und sich über das bunte Design freute.

Mundschutz selbst genäht
Atemschutzmasken selbst genäht

Der Sommer der Entspannung

Der Sommer brachte für uns alle Entspannung. Wir verbrachten viel Zeit in Holland in unserem Ferienhaus und viel Zeit in der Familie. Durch die warmen Temperaturen lebten wir wie auf einem Campingplatz – mit zwei Haushalten zusammen gefühlt 24/7 im Freien. Es fühlte sich wieder gut an, so, wie früher, vor Corona. Nur die Gespräche drehten sich nach wie vor um das Virus. Wie würde es wohl weitergehen, wenn der Winter käme?

Der zweite Lockdown war viel leichter für uns. Wir hatten gelernt, worauf wir achten müssen. Niemand in unserer Familie rebellierte mehr in Gedanken gegen Kontaktbeschränkungen. Es war halt in diesem Jahr so. Und es würden wieder bessere Zeiten kommen. Nach wie vor bin ich meinem Mann und meinen Kindern sehr dankbar, dass sie sich mit Kontakten zurückgehalten haben. Die Kinder haben nur wenige Freunde gesehen und stets abgewogen haben, ob sie mich nicht gefährden.

Was bedeutete die Coronazeit für mich in diesem Jahr? Ich habe festgestellt, dass ich mich nicht mehr so alleine fühle mit meiner Sorge um meine Gesundheit. Vor Corona habe ich mich immer auf der anderen Seite gefühlt von meinen Freunden – dort die Gesunden, hier ich, mit einem Label: „Nicht ganz gesund“ auf der Stirn. Ich war gefühlt allein mit dieser Vorstellung, dass die anderen so stark sind und ich nicht. Wahrscheinlich war das gar nicht so – jetzt aber, nach den langen Monaten von Corona, spüre ich bei vielen Menschen um mich herum ein Einverständnis und ein Gemeinschaftsgefühl. Man kann es unter dem Begriff: Sorge um die Gesundheit zusammenfassen.

Diese besondere Art von Solidarität tut mir gut, und ähnliches habe ich in einem Blogartikel von einer Blogger-Freundin Rani gefunden. Wie schön, dass so ein Gefühl von „Wir sitzen alle in dem gleichen Boot“ in unserer Gesellschaft aufkommt – und wie schade, dass es dafür ein lebensgefährliches Virus benötigt.

7. Familienleben in 2020

Eine der Veränderungen für meine Familie war meine neue Geschäftigkeit – abgetaucht in meinen kleinen Mikrokosmos (Buch, Blog, Online-Kurse) verschwand ich für viele Stunden in mein Arbeitszimmer. Während die anderen ihre gewohnten Aktivitäten vermissten, entdeckte ich täglich neues, spannendes.

Dadurch, dass ich viele Stunden am Schreibtisch saß, fehlte mir die Bewegung. Und eine Fellnase, die mich emotional berührte. Hier schloss sich der Kreis des Jahresanfangs wieder: Die Lücke, die durch Sammy gerissen war, konnte in der Coronazeit nicht schnell aufgefüllt werden. Ich drängte darauf, dass wir reflektieren, uns besprechen, uns für einen neuen Hund entscheiden. Gegen den Widerstand meiner Familie (Ich hoffe, sie nehmen es mir nicht übel, dass ich das hier schreibe), habe ich die ersten Schritte in die Wege geleitet. Die Züchterin wollte uns persönlich kennenlernen, trotz Corona.

Wie unsere Lakritznase zu uns kam

Das verstand ich und bat meinen Mann morgens beim Frühstück, doch an diesem Tag seine Mutter in Süddeutschland zu besuchen. Wir hatten doch eh Zeit. Und auf den Straßen war kein Verkehr. Auf dem Weg könnte man doch kurz bei einem Hundezüchter vorbeischauen…?

Als ich die kleinen Welpen sah, wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg war. Mein Mann zweifelte noch, aber er wusste, was mich glücklich machen würde. Nur dieser kleine Vierbeiner. Vielleicht hat er auch meine Argumente verstanden – ein Hund wäre so etwas wie eine Lebensversicherung für mich. Es war klar, dass ich mich monatelang mit menschlichen Kontakten zurückhalten musste. Ein Hund könnte mich davon abhalten, hyperaktiv und unvernünftig zu werden. Logisch, oder?

Englosh Springer Spaniel
Sherlock

Am 7. Juli zog unser kleiner Springer Spaniel Sherlock bei uns ein. Ich brauche nicht zu schreiben, wie glücklich ich war. Ich hatte wieder einen neuen kleinen Begleiter, der mich mit seinen Schlappohren und Dummheiten täglich zum Lachen brachte. Übrigens bin ich nicht die einzige, in deren Herz sich die kleine Lakritznase eingeschlichen hat. Mein Mann liebt es, mit ihm durch Feld und Wald zu ziehen, und so sind unsere zweiten Lockdown-Tage wunderbar strukturiert.

8. Das Wichtigste in 2020 – Gesundheit

Die Gesundheit, mein wichtigster Faktor in jedem Jahr. Wir können uns glücklich schätzen, wir sind alle gesund geblieben. Die Auswirkungen der Coronaregeln auf meine Gesundheit habe ich sehr geschätzt. Prima, ich bekam keine Erkältung mehr. Keinen Magen-Darm Infekt, ich fühlte mich fit. Die Hygieneregeln tun hier ihre Wirkung, es hilft mir sehr, dass niemand mir unerwartet freundschaftlich um den Hals fällt.

Die Operation meines Knies musste ich nach dem Beratungsgespräch Mitte März erst einmal aussetzen. Jetzt helfen mir Schmerztabletten, damit ich mit Sherlock meine täglichen Runden im Wald drehen kann.

Gesundheit in Coronazeiten
Sherlock ist mein bester Gesundheitstrainer in Coronazeiten

Meine GvHD ist in diesem Jahr gut kontrolliert gewesen. Immerhin konnte ich in mich (vorsichtig) der afrikanischen Sonne aussetzen, ohne dass meine Haut rebellierte. Die Cortisondosis konnte ich auf 2,5 mg herabsetzen, ein winziger Krümel weiße Tablette, die ich täglich noch nehmen muss. In diesem neunten Jahr nach meiner Knochenmarktransplantation zeigt sich, dass mein Arzt Recht hatte: Man muss einen langen Atem haben. Irgendwann lässt die GvHD nach.

9. Mein Jahr in Zahlen

Ich finde es spannend, ein paar Zahlen des Jahres zu reflektieren. Hier sind sie:

  • Mein Blog in Zahlen:
    • 15 Blogbeiträge in 9 Monaten
    • 113 Bilder
    • 13 Newsletter in 9 Monaten
    • über 700 follower auf facebook und instagram
  • Bücher:
    • 3 Veröffentlichungen in diesem Jahr, darunter eine Kurzgeschichte in einer Anthologie, eine Mutmach-Geschichte in einem Buch von Sandra Liane Braun und die Aussicht auf meine Romanveröffentlichung vielleicht im Dezember
  • 14 Biologie-Vorlesungen
  • 36 ausgefallene Veranstaltungen
    • darunter 2 Messen, 4 Seminare, 6 große Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten, 8 Reisen oder Wochenendtrips
  • Tage mit Hund:
    • 201 von 366
  • 429 geschriebene Seiten in Roman und Blogartikeln

10. Planung für 2021

Was erwartet mich in 2021?

  1. Meine erste Buch-Veröffentlichung – Wenn nicht im Dezember noch, dann Anfang des Jahres. Und dann? Dann schreibe ich das zweite Buch!
  2. Mein Blog – Ich freue mich darauf, meine Ideen weiter auszuarbeiten. Und: Es gibt noch viele Artikel, die ich hier auf diesem Blog schreiben möchte!
  3. Mein Motto des Jahres 2021: Wieder neu in Schwung kommen! Ich würde mich so freuen, wieder öfter unsere Freunde treffen zu können.

Was sind Eure Planungen für das neue Jahr?

Das Beste zum Schluß: Danke!

Abschluss des Rückblicks
Danke fürs Lesen meines Jahresrückblicks!

Ich bedanke mich bei Euch allen, bei meinen Lesern. Zunächst einmal dafür, dass Ihr diesen langen, sicher meinen persönlichsten Blogartikel, bis hierhin gelesen habt. Bei Euch allen, die mir gefolgt sind, hier auf dem Blog, auf den sozialen Medien, per E-mail, und auch direkt. Die, die meine Beiträge gelesen, kommentiert, und darüber nachgedacht haben. Ich hoffe, ich habe einen kleinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen mit einer Erkrankung Hilfestellung gefunden haben, damit fertig zu werden. Im nächsten Jahr erwarten Euch wieder Gedanken, Informationen und Interviews oder Mutmach Geschichten. Ich werde Euch bezüglich des Corona-Impfstoffes weiter informieren, denn der Corona-Winter ist noch lange nicht vorbei.

Und falls Ihr Euch die Corona-Schutzscheibe herstellen möchtet, meldet Euch für meinen Newsletter in dem Formular unter diesem Blogartikel an, dann bekommt Ihr die Bauanleitung als pdf zur Verfügung gestellt.

Ich wünsche allen ein paar wunderschöne Weihnachtstage. Mögen wir für ein paar Stunden mit unseren Lieben die merkwürdigen Zeiten in 2020 vergessen!

10 Kommentare zu „Jahresrückblick 2020: Durchstarten – trotz Hindernissen“

  1. Wow, unglaublich, was du alles leistest. Ich hatte im ersten Absatz schon Pippi in den Augen. Mein tiefes Mitgefühl. Ich finde unglaublich, was du bisher alles erreicht hast. Klasse, dass du nun als Lehrerin arbeitest und junge Menschen unterrichtest.

  2. Liebe Annette,
    was für ein Jahr für Dich und mich.Dass wir uns über das Bloggen kennengelernt haben ist ein großes Geschenk für mich. Ich liebe Deine Texte. Sie nähren unter anderem den Anteil meiner Seele, der die Biologie in all ihren Facetten zum Leben braucht.
    Bleib gesund und munter und ich freue mich ganz besonders auf Dein Buch.
    Vergelts Gott für Dein SEIN.
    Herzliche Grüße aus dem Allgäu
    Margaretha

  3. Liebe Annette,
    beim Lesen habe ich mit Dir gelitten, gelacht und Dankbarkeit gespürt. Danke für Emotionen und Südafrika. Danke, dass ich in Deinem Jahresrückblick einen Platz gefunden habe. Im Buch sind wir vereint. Im Herz auch.

    Liebe Grüße
    Sandra

  4. Was ein berührender Artikel.
    Als Krebserfahrene durfte ich zwischendurch Pausen einlegen um deine Worte in mir nach schwingen zu lassen.
    Ich bin dankbar, dass sich unsere Weg gekreuzt haben.

  5. Ein schöner Jahresrückblick Er hat mich mehrfach mitgenommen – weil ich Südafrika liebe und weil einer meiner Bräutigame gerade das Gleiche durchlebt mir der KMT. Besonders schön finde ich, dass du durch die Vorsicht anderer gesund geblieben bist ❤️ Bleib es bitte auch weiterhin. Solche Menschen wie dich braucht es schließlich auf dieser Welt

  6. Liebe Annette,
    was für ein Jahr! Es ist ja wirklich irre, was du alles auf die Beine gestellt hast. Und schön, dass ich auch einen Platz in deinem Artikel gefunden habe – ich bin immer wieder erfreut, wie viele Verbindungen sich über diese Gruppe ergeben und wer sich dort mittlerweile tummelt.

    Auf ein neues Jahr – wird sicher nicht minder spektakulär ;)
    Anna

    1. Liebe Anna,
      danke für Dein Feedback zu meinem Jahresrückblick – ich war selbst auch ganz glücklich, als ich das alles für mich reflektiert habe! Und deine Gruppe hat so viel dazu beigetragen – man sieht es ja schon an den vielen Kommentaren von dieser Seite! So wertvoll für mich und motivierend! Ich bin sehr froh, Dich und diese Gruppe gefunden zu haben!
      Viele Grüße, Annette

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